Datenschutzerklärung
Stand: 27. Oktober 2026
Honeypod ist eine Buchhaltungs-App, die auf dem Rechner der Nutzerin oder des Nutzers läuft. Das ist für den Datenschutz der wichtigste Punkt und steht deshalb ganz oben: Buchhaltungsdaten verlassen den eigenen Rechner nicht. Rechnungen, Belege, Kontoumsätze, Kundendaten und Auswertungen liegen ausschließlich lokal. Es gibt keinen Honeypod-Server, der sie speichert, ansieht oder auswertet.
Diese Erklärung beschreibt daher zwei getrennte Dinge: was auf dieser Website passiert, und die wenigen Stellen, an denen die App überhaupt Verbindung nach außen aufnimmt.
1. Verantwortlicher
Tim Schenk, Einzelunternehmen. Vollständige Anschrift und Kontaktdaten stehen im Impressum.
2. Diese Website
Server-Protokolle
Beim Aufruf der Website verarbeitet der Server die technisch notwendigen Verbindungsdaten: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, übertragene Datenmenge, Browserkennung. Das ist für den Betrieb erforderlich und dient der Abwehr von Angriffen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, unser berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb.
Keine Cookies, keine Verfolgung
Diese Website setzt keine Cookies und bindet keine Schriften, Karten oder Skripte von fremden Servern ein. Deshalb gibt es hier auch kein Einwilligungsfenster. Wählst du oben das helle oder das dunkle Erscheinungsbild, merkt sich dein Browser diese Wahl in seinem eigenen Speicher. Sie verlässt deinen Rechner nicht.
Besucherzählung
Damit wir wissen, welche Seiten gelesen werden und wie die Website gefunden wird, zählt unser Server die Aufrufe der Seiten. Das geschieht auf unserem eigenen Server, ein fremder Dienst ist nicht beteiligt. Im Browser läuft dafür kein Skript. Auf deinem Gerät wird nichts gespeichert und nichts von dort gelesen. Der Server nimmt nur, was dein Browser mit dem Aufruf einer Seite ohnehin schickt: IP-Adresse, Browserkennung, die aufgerufene Seite und die Seite, von der du kamst.
Aus IP-Adresse und Browserkennung bildet der Server einen Abdruck mit einem Schlüssel, der jeden Tag neu entsteht. So lässt sich zählen, wie viele Menschen an einem Tag da waren, ohne jemanden wiederzuerkennen. Die IP-Adresse selbst wird nicht gespeichert. Ohne den Schlüssel lässt sich ein Abdruck nicht zurückrechnen. Schlüssel und Abdrücke eines Tages löscht der Server mit dem ersten Aufruf des nächsten Tages.
Gespeichert bleiben nur Summen je Tag: Aufrufe, Besuche und Besucher*innen, je Seite, je Herkunft, je Gerätetyp und Betriebssystem. Von der Herkunft bleibt nur der Name der Website, etwa einer Suchmaschine, ohne Pfad und ohne Suchbegriffe. Wer die Website besucht hat, lässt sich daraus nicht ablesen.
Sendet dein Browser das Signal „Do Not Track“ oder „Global Privacy Control“, zählt der Server dich nicht mit. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, unser berechtigtes Interesse daran, zu verstehen, welche Inhalte gelesen werden und wie die Website gefunden wird. Du kannst der Zählung jederzeit widersprechen (Artikel 21 DSGVO), am einfachsten mit einem der beiden Signale.
Beta-Anfragen
Wer über das Formular auf dieser Website um Aufnahme in die Beta bittet, übermittelt Name und E-Mail-Adresse, freiwillig auch Betrieb, macOS-Version und eine Nachricht. Die Anfrage wird auf unserem eigenen Server gespeichert, ein fremder Dienst ist nicht beteiligt. Wir nutzen die Angaben, um die Anfrage zu beantworten und eine Einladung zu schicken. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, die Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage.
Damit das Formular nicht missbraucht wird, nimmt der Server von derselben Adresse höchstens fünf Anfragen in der Stunde an. Dafür merkt er sich einen Tag lang einen Abdruck der IP-Adresse, gebildet mit einem Schlüssel, der jeden Tag neu entsteht und danach gelöscht wird. Ohne ihn lässt sich der Abdruck nicht zurückrechnen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, unser berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb.
Vorschläge für Funktionen
Wer über das Formular auf dieser Website eine Funktion vorschlägt, übermittelt den Vorschlag und freiwillig seinen Hintergrund, also wofür er gebraucht wird. Nach einem Namen fragen wir nicht, eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht. Der Vorschlag wird auf unserem eigenen Server gespeichert, ein fremder Dienst ist nicht beteiligt. Wir lesen ihn und nutzen ihn für die Weiterentwicklung von Honeypod. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, unser berechtigtes Interesse daran, Honeypod nach den Wünschen der Nutzer*innen weiterzuentwickeln.
Freiwillig kannst du eine E-Mail-Adresse angeben. Wir nutzen sie nur für Rückfragen zu deinem Vorschlag. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO, die Einwilligung, die im Absenden liegt. Du kannst sie jederzeit widerrufen. Vorschlag und Adresse bleiben gespeichert, solange wir den Vorschlag für die Weiterentwicklung brauchen. Manches lässt sich erst nach Monaten umsetzen, dann möchten wir dich noch erreichen können. Auf Wunsch löschen wir die Adresse oder den ganzen Vorschlag sofort. Dafür genügt eine Nachricht an die im Impressum genannte Adresse.
Gegen Missbrauch nimmt der Server auch hier von derselben Adresse höchstens fünf Vorschläge in der Stunde an, mit demselben Abdruck der IP-Adresse wie bei den Beta-Anfragen. Er wird nach einem Tag gelöscht. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, unser berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb.
Hosting
Die Website wird bei einem Anbieter in Deutschland betrieben. Mit ihm besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO.
3. Die App
Was lokal bleibt
Alle Buchhaltungsdaten liegen in einer Datenbank auf dem eigenen Rechner, dazu die eingelesenen Belege als Dateien. Nichts davon wird übertragen. Auch die Texterkennung für gescannte Belege läuft lokal.
Aktualisierungen
Die App prüft, ob eine neuere Fassung vorliegt, und lädt sie auf Wunsch herunter. Dabei entstehen beim Server die üblichen Verbindungsdaten. Es wird keine Kennung übertragen, die auf eine bestimmte Person schließen lässt.
Lizenz und Rechner
Für jede ausgestellte Lizenz führen wir ein Verzeichnis mit Name und E-Mail-Adresse der Lizenznehmer*in, Edition und Laufzeit. An diese Adresse geht der Lizenzschlüssel.
Beim Freischalten einer Lizenz meldet die App dem Server:
- den Lizenzschlüssel. Gespeichert wird nur eine Prüfsumme davon (SHA-256), nicht der Schlüssel selbst,
- eine Gerätekennung, damit ein Schlüssel nicht beliebig oft eingelöst wird,
- den Namen des Rechners, wenn in der App einer vergeben ist, sonst nur sein Modell wie „MacBook Air“, damit sich ein einzelner Rechner später erkennen und abmelden lässt,
- die Fassung der App.
Nach jedem Update meldet die App ihre neue Fassung einmal mit denselben Angaben, sofern eine Internetverbindung besteht. Gespeichert werden die Fassung und der Tag dieser Meldung. So sehen wir, ob ein Rechner noch mit einer veralteten Fassung arbeitet. Bei Fehlern können wir dann gezielt helfen. Buchhaltungsdaten werden nie übertragen. Ohne Verbindung arbeitet die App ganz normal weiter.
Rechtsgrundlage für Verzeichnis und Freischaltung ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, die Erfüllung des Nutzungsvertrags. Für die Meldung nach einem Update ist es Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, unser berechtigtes Interesse an einer aktuellen und funktionierenden App.
Rückmeldungen
Wer die eingebaute Rückmeldefunktion benutzt, entscheidet selbst, was übertragen wird. Übermittelt werden der eingegebene Text, die Art der Meldung, die App-Version und das Betriebssystem. Freiwillig hinzukommen können eine E-Mail-Adresse für Rückfragen, ein Bildschirmfoto und das technische Protokoll der App. Das Protokoll enthält Programmabläufe, keine Belege und keine Beträge. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO, die Einwilligung, die im Absenden liegt.
Rechnungsversand
Wer Rechnungen aus der App heraus verschickt, tut das über den eigenen Postausgangsserver. Die Nachricht geht direkt von dort an die Empfängerin oder den Empfänger. Sie läuft nicht über unsere Server, und wir sehen weder Inhalt noch Empfänger.
Übermittlung an ELSTER
Die Umsatzsteuer-Voranmeldung wird auf dem eigenen Rechner erzeugt, geprüft und mit dem eigenen ELSTER-Zertifikat direkt an die Steuerverwaltung übermittelt. Wir sind daran nicht beteiligt. Für diese Verarbeitung gilt der Datenschutzhinweis der Steuerverwaltung, den die App vor der ersten Übermittlung anzeigt.
Bankanbindung
Wer die Bankanbindung nutzt, hinterlegt einen eigenen Zugang bei einem Anbieter für Kontoinformationsdienste. Die Verbindung besteht dann zwischen dem eigenen Rechner, diesem Anbieter und der Bank. Für die dortige Verarbeitung gilt dessen Datenschutzerklärung. Wir erhalten dabei keine Kontodaten.
4. Speicherdauer
Server-Protokolle werden nach kurzer Zeit gelöscht. Die Abdrücke der Besucherzählung und ihr Schlüssel werden mit dem ersten Aufruf des folgenden Tages gelöscht, die Summen je Tag bleiben. Angaben zur Lizenz und zu den Rechnern bleiben, solange die Lizenz besteht. Eine abgelehnte Beta-Anfrage wird nach dreißig Tagen gelöscht, die Angaben einer angenommenen gehen in das Lizenzverzeichnis über. Ein Vorschlag bleibt samt einer angegebenen Adresse gespeichert, solange er für die Weiterentwicklung gebraucht wird oder bis du die Löschung verlangst. Eine Rückmeldung bleibt samt ihren Anhängen gespeichert, solange wir sie für Fehlersuche und Weiterentwicklung brauchen oder bis du die Löschung verlangst. Buchhaltungsdaten liegen auf dem eigenen Rechner und werden dort selbst verwaltet.
5. Weitergabe
Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt, außer an die eingesetzten Dienstleister für den technischen Betrieb, und dort nur im Rahmen der Auftragsverarbeitung. Eine Übermittlung in Länder außerhalb der Europäischen Union erfolgt nicht.
6. Rechte
Nach der Datenschutz-Grundverordnung bestehen folgende Rechte:
- Auskunft über die verarbeiteten Daten (Artikel 15)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Artikel 16)
- Löschung (Artikel 17)
- Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18)
- Datenübertragbarkeit (Artikel 20)
- Widerspruch gegen die Verarbeitung (Artikel 21)
- Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Artikel 7 Absatz 3)
Für all das genügt eine Nachricht an die im Impressum genannte Adresse.
Es besteht außerdem ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde (Artikel 77 DSGVO). Zuständig ist die Behörde am Wohnsitz oder am Sitz des Verantwortlichen.
7. Änderungen
Ändert sich, was die App oder die Website tun, wird diese Erklärung angepasst. Maßgeblich ist die hier veröffentlichte Fassung.